Aktuelle Informationen zur Jugendfeuerwehr

Projekt erfolgreich abgeschlossen

Seit  August nahmen zahlreiche Jugendliche an einem Projekt des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Olvenstedt teil, das kaum etwas mit der Tätigkeit einer Freiwilligen Feuerwehr zu tun hat. „Der Stern am Ausbildungshimmel“, lautete der Projekttitel im Rahmen des Programmes „Stärken vor Ort“.




Das mit EU-Mitteln, sowie Geldern der Bundesregierung ausgestattet Programm hatte unter anderem als Ziel, die Chancen für den Einstieg in das Erwerbsleben zu steigern. Unter diesem Gesichtspunkt engagierte sich auch der Förderverein der Olvenstedter Kameraden, der ganz gezielt Olvenstedter Jugendlichen helfend unter die Arme greifen wollte.
Im Rahmen des Programms wurde Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, ihre Chancen für eine Lehrstelle durch das Vorweisen praktischer Erfahrungen zu verstärken. Mit viel Liebe und Mühe entstanden in den vergangenen Monaten zwei „Bürgerhütten“. Die Mädchen und Jungen bohrten, sägten, schliffen, malten und lackierten, ohne auf die Uhr zu schauen. Mit herausragendem Engagement entstanden so die beiden kleinen Häuschen, die bei Veranstaltungen eingesetzt werden können. Auch Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann, der im November die Olvenstedter Feuerwehr besuchte, zeigte sich beeindruckt von dem Engagement der Jungen und Mädchen. „Wenn man den Jugendlichen die Möglichkeit gibt, sich zu engagieren, tun sie es zumeist auch. Was hier entsteht, kann sich wirklich sehen lassen“, so Hövelmann.
Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung wurden die Bürgerhütten der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Zufriedene Gesichter bei den Akteuren und Anerkennung für die geleistete Arbeit prägten die Stimmung.
Nach der erfolgreichen Teilnahme an verschiedenen Projekten in den zurückliegenden Jahren zeigte sich aus Sicht von Wehrleiterin Annette Siedentopf wieder einmal, dass die Olvenstedter Kameradinnen und Kameraden sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind. „Wenn man Jugendlichen in ihrem vertrauten Umfeld halten will muss man sich etwas einfallen lassen, sonst wandern sie ab und gehen Olvenstedt verloren“, erklärte Siedentopf.


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