Kinderfeuerwehr nun mit eigenem Namen

Die jüngsten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Olvenstedt hatten am vergangenen Wochenende allen Grund zur Freude. Nicht nur, dass der zweite Geburtstag der Kinderfeuerwehr begangen werden konnte, sondern auch, dass die jüngste Abteilung der Wehr nun einen Namen besitzt. Anlässlich des Jubiläums hatten sich die Kleinsten, samt ihrem Betreuerteam jede Menge einfallen lassen, um vor der Gratulantenschar ihr Können zu demonstrieren.


„Ich freue mich sehr, dass Sie alle die Zeit gefunden haben, an diesem Tag dabei zu sein. Die Kinder haben fleißig geübt und möchten Ihnen zeigen, was sie in der Kinderfeuerwehr schon alles gelernt haben“, begrüßte Grit Frank die anwesenden Eltern, Großeltern und weitere Angehörige der Kinderfeuerwehr. Viele Worte waren gar nicht nötig, denn die kleinen Feuerwehrleute wollten natürlich zeigen, was in ihnen steckt.

Nach einer kleinen Übung, bei der die vier- und fünfjährigen das Überwinden einer Hindernisbahn im Miniformat demonstrierten, wurde durch die Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahre erfolgreich ein „Brand“ bekämpft. natürlich gab es kein richtiges Feuer. Vielmehr galt es, kleinen Feuerteufeln Einhalt zu gebieten. Eine Aufgabe, die der Nachwuchs mit Bravour meisterte. Anerkennende Blicke und viel Beifall gab es von den erwachsenen Feuerwehrleuten, die sich Angesichts des semiprofessionellen Vorgehen dein Schmunzeln nicht verkneifen konnten.

„Es ist toll, wie ihr euch angestrengt habt und was ihr den Großen über eure Arbeit gezeigt habt“, lobte Wehrleiterin Annette Siedentopf das Programm. Ihr oblag es auch, der anschließenden Namensgebung den offiziellen Stellenwert zu verleihen. Lange hatten Kinder, Eltern und das Betreuerteam nach einem passenden Namen gesucht. Das Ergebnis ist sowohl kindgerecht, wie auch einprägsam – Olvenstedter „Feuerkobolde“. Namenspatron ist das Maskottchen der Olvenstedter Feuerwehrminis, eine Handpuppe mit knallroten Harren. Angesichts der Färbung kam man schnell auf den entsprechenden Namen.

Neben dem Geburtstag und der Namensgebung galt es auch noch ein anderes Ereignis zu würdigen. Der nunmehr zehnjährige Jan durfte an diesem Tag von der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr übertreten. Jugendwartin Uta Siedentopf und Jugendsprecher Christian Jordan hießen das Neumitglied herzlich in den Reihen der „Großen“ willkommen.

„Dieser Übertritt zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben, um auch die Kinder unter zehn Jahren in die Feuerwehr zu integrieren. damit hoffen wir natürlich auch, den Auswirkungen der demografischen Entwicklung in den kommenden Jahren entgegenzuwirken. Dass die kleinen jede Menge Spaß haben wurde ja mehr als deutlich“, erläuterte Annette Siedentopf.

Zum Abschluss gab es noch eine willkommene Überraschung. Der Elternförderverein der Olvenstedter Jugendfeuerwehr überreichte der Kinderfeuerwehr einige Spiele, damit auch bei schlechtem Wetter oder in den Wintermonaten keine Langeweile aufkommt.


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