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EMa Herstellung

EMa selber Herstellen


Herstellung von EMa für Haushalt und Garten


EMa (aktiviertes EM1) ist die 33-fache Vermehrung von EM1.

EM1: Die Mikroben schlafen, verbrauchen fast keine Energie.
EMa: (a = aktiviert) Die Mikroben sind sehr aktiv und verbrauchen viel Energie, die sie der zur EMa-Herstellung zugeführten Zuckermelasse entnehmen.

Zutaten für die Herstellung von EMa

sind Wasser, Zuckerrohrmelasse und EM1 im Mischungsverhältnis 94% Wasser, 3% Melasse und 3% EM1. Bei korrekter Herstellung ist EMa gleichwertig wie EM1 einsetzbar, aufgrund der Aktivierung der Mikroorganismen kann EMa nach etwa 2 Wochen sein volles Wirkungsspektrum verlieren und soll deswegen auch in 2 Wochen verbraucht werden.

Einfaches Rezept für die Herstellung von EMa

Die Melasse mit heißem Wasser auflösen, zusammen mit dem Restwasser in den Gärbehälter füllen und schütteln, bis sich die Melasse restlos im Wasser gelöst hat. Kurz stehen lassen, damit der Sauerstoff aus der Lösung entweicht und EM1 hinzugeben. Temperatur nicht über 40C°, da sonst ein Teil der Mikroben geschädigt wird. Gefäß randvoll füllen, damit möglichst wenig Sauerstoff im Gefäß verbleibt. Sauerstoff behindert den Gärprozess. Wärme von 30C° bis 40C° 7 Tage lang halten. Optimal sind 34 bis 37C°.

Mischtabelle für unterschiedliche Gärgefäße

Gargefäß Zugabemengen von:

Melasse

heißes Wasser

kaltes Wasser

EM1

1,5 L Pet-Flasche

45 ml

0,2 Liter

1,2 Liter

45 ml

5 L Kanister

150 ml

0,6 Liter

4,0 Liter

150 ml

10 L Kanister

300 ml

1,2 Liter

8,2 Liter

300 ml

EM-Kanister (11 L)

330 ml

1,3 Liter

9,0 Liter

333 ml


Geeignete Gefäße

Es eignen sich Flaschen mit Schraubverschluss (0,5 L bis 1,5 L), Kanister (2,5 L, 5L, 10 L, 20 L), Gärbehälter Fruchtweine, geschlossene Regenfässer (500 bis 1000 L) oder andere Behälter aus lebensmittelgeeignetem Kunststoff.

Nicht geeignete Gefäße

Behälter aus Metall sollten wegen der möglichen oxidativen Wirkung vermieden werden. Keinesfalls dürfen Gefäße verwendet werden, die chemische Substanzen wie Reinigungsmittel oder Mineralöle enthielten, da solche Substanzen in den Kunststoff eindringen und über die Ausdünstung den Vermehrungsprozess stören können.

Geeignete Wärmequellen für den Hausgebrauch

Kanister in einen Wasserbehälter stellen, Wasser über einen Aquariumheizstab auf konstanter Heiztemperatur über 7 Tage halten (meist 32C° als Höchststufe); für den Wasserstand reicht halbe Kanisterhöhe, das fördert die wärmebedingte und erwünschte Zirkulation im Gärbehälter. Gut geeignet sind Einkochautomaten, die mit Flaschen befüllt werden (Flaschendeckel lose aufschrauben, damit Gärgase entweichen können). Zu empfehlen ist die EMa Herstellung mit dem Fermenter von EMIKO, der mit Flaschen oder einem 10-Liter Kanister befüllt werden kann.

Qualitätsmaßstab für EMa:

1. pH-Wert unter 3,9 bis 3,2 (Prüfung mit unseren pH-Indikatoren)
2. Geruch und Geschmack müssen dem von EM1 ähnlich sein

EMa kühl (unter 25C°) und dunkel lagern, damit die Haltbarkeit nicht eingeschränkt wird. Starke Temperaturschwankungen vermeiden. Innerhalb von 14 Tagen verbrauchen.

Warum Zuckerrohrmelasse?

Empfohlen wird die Verwendung von Zuckerrohrmelasse. Zuckerrohr ist eine C4 Pflanze, Zuckerrübe eine C3 Pflanze. Die organische Masse von C4 Pflanzen hat einen höheren Energiegehalt. EMa mit Zuckerrohrmelasse wird regelmäßig besser als mit Rübenmelasse.

Misserfolge bei der EMa-Herstellung vorbeugen

Kunststoffgefäße bekommen mit der Zeit raue Oberflächen, an denen sich unerwünschte Mikroben festsetzen, die den Vermehrungsprozess belasten können. Deshalb Gärgefäße sofort nach Entleerung mit heißem Wasser gründlich ausspülen und vor Wiederbefüllung mit kochendem Wasser spülen und mit Essig nachspülen.

  • Temperaturen einhalten
  • Elektrosmog meiden
  • Bestes chlorfreies Wasser verwenden, vorzugsweise Regenwasser
  • Keine Teilbefüllung von Gefäßen, Sauerstoff hemmt die Vermehrung
  • Zugabe von 2 % Essig zu Beginn hilft den ph-Wert zu senken
  • pH-Wert (unter 3,9) beachten, mit pH-Messstäbchen kontrollieren
  • Zugabe einer Messerspitze Keramik-Pulver oder grundsätzlich Pipes ins Gärgefäß minimiert Elektrosmog und verbessert das Wasser
  • Gefäße und Geräte immer sofort grünlich reinigen und direkt vor einer neuen Verwendung heiß abspülen

Zuviel EMa?

Zu viel EMa kann man eigentlich nicht haben. Gießen Sie damit den Straßenbaum vor Ihrer Haustüre oder das öffentliche Beet. Selbst wenn Sie es in den Ausguss geben, ist das sinnvoll, weil EM für das Abwasser gut ist. Geben Sie EMa an Freunde oder Nachbarn zum Ausprobieren.



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