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EM Effektive Mikroorganismen im Garten

Swimming-Pool

Swimming-Pools stellen im Gegensatz zu Natur- oder Folienteichen andere Anforderungen an die Verbesserung der Wasserqualität, da keine natürliche Reinigung durch Pflanzen oder Wassertiere gegeben ist.
Was beim Einsatz von EMa in Natur- bzw. Folienteichen eine erwartete Reaktion sein kann, nämlich eine so genannte "Erstverschlimmerung" in Form von verstärkter Eintrübung durch die zusätzliche Bildung von Schwebalgen im Laufe der ersten Anwendung, wäre bei einem Swimming-Pool ein nicht erwünschtes Ergebnis.

Ob sich so genannte grüne bzw. braune Schwebalgen in Swimming-Pools bilden und wie schnell diese wieder abgebaut werden, hängt vor allem vom Nährstoffgehalt, der Sonneneinstrahlung und der Mikroflora des Wassers ab. Eine solche Reaktion kann besonders nach dem Absetzen von konzentriertem Chlor erwartet werden.

Aus diesem Grund können wir den Einsatz vom EMa in Swimming-Pools nicht ohne Vorbehalt empfehlen.

Sehr gut bewährt sich der Einsatz von reinem Natursalz - hiezu werden am Markt entsprechende Dosiergeräte angeboten - in Kombination mit EM-X Keramik Pipes- eine optimale Lösung.

Wirkung der Salzdosierung:

Salz (chem. Formel: NaCl) besteht aus den 2 Elementen Natrium (Na) und Chlor (Cl). Durch einen elektrischen Impuls im Salzdosiergerät wird Natriumchlorid aufgespaltet, wobei Natrium und natürliches Chlor entstehen.

Natrium ist eines der reaktivsten Elemente, die es gibt, und reagiert sofort mit dem Umgebungswasser, um Natriumhydroxid zu bilden. Dieses reagiert wiederum mit Chlor zu Salz und Natrium-Hypochlorit (NaOCl). In Ihrem Swimming-Pool gibt diese Verbindung ihren Sauerstoff (O) ab, um sich wieder in Salz (NaCl) zurückzuverwandeln. Das ursprünglich zugegebene Salz (NaCl) bleibt also im Wasser erhalten, natürliches Chlor entsteht.

WANN:

1. Anzahl an EM Keramik Pipes (graue Pipes/35 mm Pipes): entsprechend der Wassermenge (siehe Tabelle in der Keramikbroschüre)
2. Natursalz: siehe Hersteller des Dosiergeräts
3. Im Falle des Einsatzes von EM1/EMa: 0,01% der Wassermenge mit regelmäßiger geringer Nachdosierung.

WIE:

1. EM-X Keramik Pipes: am besten ab Beginn des Einlassens, an einer wasserbewegten Stelle
2. Salz: siehe Hersteller des Dosiergeräts
3. Im Falle des Einsatzes von EMa: ab Beginn der Badesaison und fortlaufend je nach Bedarf.

WIEVIEL:

1. EM-X Keramik Pipes in Filter, Skimmer bzw., an Stellen positionieren, an denen das Wasser in Bewegung ist.
2. Natursalz: siehe Hersteller des Dosiergeräts
3. Im Falle des Einsatzes von EM1/EMa: an verschiedenen Stellen ins Wasser geben
EM Effektive Mikroorganismen im Garten

Teiche, Biotope und Fischgewässer

Sanierung von Gartenteichen mit EM-Technologie

Die Wasserqualität eines Teiches hängt überwiegend vom Zustand des Teichsedimentes ab. Organische Bestandteile wie angewehte Blätter, Blütenstaub, abgestorbene Wasserpflanzen, Fischkot sinken auf den Boden und gehen in Fäulnis über. Dabei entstehen Stoffe, die für Pflanzen und Wassertiere lebensfeindlich sind, wie Methan oder auch Schwefelverbindungen.

Mit der EM-Technologie wird die Fäulnis in fermentative Prozesse umgelenkt. Insbesondere die sog. Photosynthesebakterien, die in EM enthalten sind, bilden Sauerstoff sowie hochwertige, antioxidativ wirksame und fäulnishemmende Stoffwechselprodukte.

Bei Teichsanierungen bestehen in der Regel zwei zu lösende Probleme und Lösungsansätze:

  • Faulschlamm abbauen, dies geschieht über die fermentativen Prozesse der effektiven Mikroorganismen, die durch den Einsatz Effektiver Mikroorganismen (EM) in Gang gesetzt und unterhalten werden.
  • Algenwuchs reduzieren, dieser wird durch Nährstoffe im Teichwasser gefördert, insbesondere durch Phosphate und Stickstoff.

Folgende Vorgehensweise für den EM-Einsatz hat sich bewährt:

  1. 100 g Urgesteinmehl je m2 Teichgrundfläche mit 5 - 10 g EM-Keramikpulver vermischen und mit EM einschlämmen. Aus dieser Masse kleine Bällchen formen und gleichmäßig im Teich verteilen. Bei kleineren Teichen kann die Masse flüssig verdünnt in einer Gießkanne gleichmäßig über den Teich gegossen werden. Die EM besiedeln die mikroskopisch kleinen Poren des Urgesteinsmehls und der EM-Keramik, sinken ins Sediment und verrichten dort die fermentative Umsetzung der organischen Substanz.
    Noch besser ist, die Bällchen 2 bis 3 Tage trocknen zu lassen. Die Bällchen lösen sich dann beim Absinken auf den Teichgrund nicht sofort auf und die Mikroben können sich in ihrer festen Hülle, die sich langsam im Wasser auflöst, an die neue Umgebung auf dem Teichgrund gewöhnen.
  2. Zusätzlich können beim ersten Mal etwa 1/4 Liter EM je m3 Teichvolumen verdünnt mit einer Gießkanne im Teich verteilt werden.
  3. Gesteinsmehl mit EMa (1/10 Liter je m3 Teichvolumen) etwa monatlich wiederholen.

Die beschriebene Grundrezeptur gilt für Gartenteiche. Bei kleinen Teichen kann wegen der überschaubaren Kosten EM1 verwendet werden. Bei größeren Teichen und bei professioneller Fischproduktion empfiehlt sich der Einsatz von EMa (Vermehrung von EM1). Bei größeren Objekten und schwierigen Fällen ist eine fachkundige EM-Beratung anzuraten. Gegebenenfalls empfiehlt sich ein Wasserkreislauf über eine separate Klein-Pflanzenkläränlage zur Förderung des Nährstoffentzuges, insbesondere dann, wenn Fische aus Zuchtgründen gefüttert werden sollen.

Maßnahmen gegen Algen

Algen gehören zur normalen Flora jedes natürlichen Gewässers. Die im Gartenteich störenden Arten sind die Schwebealgen und die Fadenalgen, auch als Grünalgen (Chlorophyta) bekannt. Schwebealgen sind meist einzellige Organismen, die fein verteilt im Wasser "schweben". Sie lassen das Wasser grünlich trüb erscheinen. Grünalgen oder Fadenalgen leben als Fadenknäuel im Wasser oder besiedeln Oberflächen wie Steine, Pflanzen, Teichränder mit dichten grünen fadenartigen Strukturen, die sich an der Wasseroberfläche zu einer schaumigen Algenblüte entwickeln. Algenwachstum wird durch Wasser gefördert, das nährstoffreich, alkalisch, warm und gut besonnt ist. Hartes Wasser (Wasserhärte über 12 Grad deutscher Härte) begünstigt wegen des hohen Kalkgehaltes das Algenwachstum.

Abgestorbene Algen sinken auf den Teichgrund und können zur Bildung von Faulschlamm beitragen, der bei höheren Temperaturen zu Sauerstoffmangel und Geruchsbelästigungen führen kann und dessen Gase lebensfeindlich sind.

Nährstoffe können im Teichwasser abgebaut werden durch Algen (Fadenalgen abfischen), durch den Stoffwechsel der EM, bei dem freie Nährsalze in die organischen Stoffwechselprodukte der Mikroben eingebaut werden, und durch den Nährstoffverzehr von Kleintieren und Fischen sowie des Pflanzenbewuchses.

Urgesteinsmehl kann den Abbau freier Phosphate unterstützen. Es hat einen hohen Gehalt an Silizium. Dieses Element ist ein wichtiger Nährstoff für Kieselalgen, die wie auch alle anderen Algen starke Phosphatzehrer sind. Kieselalgen bilden auf Steinen oder auf Teichfolien einen hauchdünnen braungelben Algenbelag und sind weniger störend als Grün- oder Schwebealgen. Die meisten Kieselalgenarten leben im Sediment, wo sie optisch nicht auffallen und dennoch ihre phoshatneutralisierende Wirkung ausüben.

Wichtig ist auch die Reduzierung des Nährstoffeintrags. Daher sollten Fische möglichst nicht gefüttert werden, die meisten ernähren sich durch Fressen der natürlichen Teichflora und -fauna.

Unterstützende Maßnahmen bei der Teichsanierung

Es gilt der Grundsatz, dass das flüssige Mikrobenpräparat (EM1 und EMa) in ers-ter Linie der Bodensanierung bzw. bei Gewässern der Sedimentsanierung dient. Der begleitende Einsatz von EM-Keramikpulver unterstützt diese Funktion.

Die Wasseraufbereitung bzw. Stabilisierung der Wasserqualität in allen Arten von Gefäßen, Speichern und sedimentfreien Pools wird vorrangig mit Hilfe von EM-Keramik, überwiegend als Pipes, erreicht.

Wenn EM-Keramik vor dem Einsetzen ins Wasser zur Besiedlung in EM1 oder EMa gelegt wird, dient sie über einen langen Zeitraum als Speicher und Wirkungsstätte der EM. Diese nisten sich in den mikroskopisch winzigen Poren der Keramik ein, vermehren sich und verstoffwechseln die im Teich unerwünschten organischen Substanzen und Nährstoffe.

Zur Unterstützung der Wirkung von Effektiven Mikroorganismen bei der Teichsanierung können folgende zusätzliche Hilfen empfohlen werden:

Schaffung "Mineralischer Sedimente"

In Wasserbecken, die kein natürliches bzw. organisches Sediment haben oder haben sollen, kann ein "mineralisches Sediment" geschaffen werden. Empfohlen werden kann u.a. eine Schicht aus Kiesel entsprechend der optischen Gestaltungsmöglichkeiten in Verbindung mit EM-Keramikpulver, das mit EM besiedelt ist.

Auch können Beutel mit EM Pipes ins Wasser gehängt werden, vorzugsweise in der Nähe der Umwälzpumpe, damit das Wasser die Keramik durchströmen und sich dabei energetisieren kann. Dosierung: 1 Beutel Pipes auf 1 bis 2 m3, bei größeren Becken 1 Beutel auf 3 bis 4 m3.

Weitere "EM-Zentren" in Teichen und Wasserbecken können in EM getränkte Schwämme, kalkfreie poröse Bausteine (Poroton) oder nachstehend beschriebene Hilfen sein.

Lavakies

Die große "innere " Oberfläche von Lavakies kann für die Teichsanierung genutzt werden. Empfohlen werden kann eine Mischung aus Lavakies (Körnung 3 bis 8 mm), angereichert mit EM-Keramikpulver, abgefüllt in Jute- oder Baumswollsäckchen und in EMa getränkt. Die Säckchen an geeigneter Stelle im Teich platzieren (u.a. Optik beachten).

Pflanzgefäße

Zur Bepflanzung von Teichen gibt es im Gartenfachhandel spezielle Pflanzgefäße aus Kunststoff. Anstelle der allgemein empfohlenen handelsüblichen Teicherde können diese mit Lavakies, der in EMa getränkt wurde (siehe oben unter Lavakies) befüllt werden.

Strohbündel

In EMa Verdünnung getränkte Strohbündel, die in Teichen ausgelegt werden, unterstützen die Wirkung der EM und helfen, den pH Wert zu senken. Besonders geeignet ist Haferstroh, der aber manchmal schwer zu bekommen ist. Gerstenstroh eignet sich weniger, da in der Landwirtschaft mit chemischen Halmverkürzungsmitteln gearbeitet wird. Aus optischen Gründen eignet sich diese Methode eher für extensive Teiche. Ggfs. kann das Stroh auch in Säckchen gefasst werden.

Torfsoden

Im Handel gibt es Torfsoden, die in Teichen zur Senkung des pH-Wertes eingesetzt werden können. Diese sind vergleichsweise teuer. Wenn sie eingesetzt werden, ist ein Tränken in EMa zu empfehlen. Kurzfristig können Torfsoden durchaus die Säureregulierung fördern. Ansonsten werden die EM über die Sanierung des Teichsediments für ein natürliches und gesundes Teichmilieu einschließlich pH-Wertregulierung sorgen.

Dangos (für große Gewässer)

In Japan werden große Gewässer mit "Dangos" saniert. Zur Herstellung wird eine Mischung aus Lehm oder lehmhaltiger Erde, evt. auch Sand, Gesteinsmehl, Bokashi und EMa zu faustgroßen Bällen geformt. Das Bokashi sollte nicht zu grob sein, empfohlen wird Bokashi auf Basis Kleie und Schrot oder aus anderem nicht zu groben organischen Material. Nach ca. 4 Wochen der Fermentation werden die Dangos, die bis dahin auch hart getrocknet sind, in die Problemgewässer geworfen. In dieser Zeit bildet sich vorübergehend ein weißfarbenes Pilzmycel auf den Dangos, was anzeigt, dass die Fermentation in Gang gekommen ist.

In den Dangos können Effektive Mikroorganismen über die Fermentation in großen Mengen für den Einsatz in größeren Gewässern aus EMa und Bokashi werden. Allerdings ist dieses Verfahren vergleichsweise arbeitsintensiv. So führen Naturschutzeinrichtungen in Japan Dango-Aktionen zur Sanierung von Seen und Flüssen auf ehrenamtlicher Basis durch.

Wasserpflanzen und Weichtiere

Zu einem gesunden Teich gehört ein Pflanzenbewuchs, der überschüssige Nährstoffe entzieht. Die Pflanzfläche, meist als Flachwasserzone, sollte etwa 1/3 der Teichfläche ausmachen. Einige Wasserpflanzen zeichnen sich hierfür besonders aus. Zusätzlich sind Unterwasserpflanzen, wie Tausendblatt (Myriophyllum), Hornkraut (Ceratophyllum) und Laichkräuter (Potamogeton) zu empfehlen, weil sie im Wasser direkte Nahrungskonkurrenten der Algen sind. Tausendblatt und Laichkraut haben zudem ein hohe Nährstofftoleranz, sie wachsen, ebenso wie Wasserhahnenfuß, sowohl bei hohem als auch geringem Nährstoffangebot. Zu beachten ist, dass es zahlreiche Wasserpflanzen für nährstoffarmes Wasser gibt, die auch eine reinigende und sauerstoffproduzierende Wirkung haben.

Die Gartenakademie Veitshöchheim führt zur Entnahme von Pflanzenteilen folgendes aus: "Die Entnahme von Pflanzenteilen vor deren Zersetzung verringert den Nährstoffeintrag. Dies ist bei Unterwasserpflanzen nahezu ganzjährig möglich, abgestorbene Teile von Röhrichtpflanzen sollten im Frühjahr abgeschnitten werden. Die hohlen Stängel sind im Winter bei zugefrorenem Teich für den Gasaustausch wichtig und dienen vielen nützlichen Insekten als Überwinterungsraum. Ein weiterer wichtiger Effekt, vor allem von Unterwasserpflanzen ist die Sauerstoffabgabe ins Wasser. Im Wasser gelöster Sauerstoff stellt die Lebensgrundlage für viele Kleinstlebewesen dar, die Algen abweiden und damit zum biologischen Gleichgewicht im Teich beitragen."

Weitere Hilfen sind beispielsweise See- und Teichrosen, die aufgrund der Beschattung gegen hohe Erwärmung des Wassers helfen, Teichmuscheln, die große Mengen an Wasser filtern und algenverzehrende Teichschnecken, wie die Spritzschlamm- und Posthornschnecken.

Empfehlenswerte Lektüre: www.lwg.bayern.de/gartenakademie/Fuehrungsinfo2006.pdf sowie die Broschüre von Ernst Hammes "EM-Lösungen kompakt, Teiche, Schwimmteich, Koiteiche, Pools."

Dieter Aust für Emiko
Stand November 2006

EM Effektive Mikroorganismen im Garten

Koi-Zucht mit EM

Wie Effektive Mikroorganismen die Zucht von Koi-Karpfen optimieren

Der „Koi“ stellt bei seiner Haltung hohe Anforderungen an die Wasserqualität. Durch den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen (EMa) ist es möglich, den Ammonium- und Nitritgehalt im Gewässer stark zu reduzieren und den Sauerstoffgehalt zu erhöhen.

Die Mikroorganismen wirken wie ein Katalysator für die Biologie im Teich. Außerdem hat sich EMa als Verdränger von fäkalen Bakterien bewährt.

Der „Koi“ benötigt als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Haltung gutes Wasser.


Die Koi-Zucht

Das Wort Koi kommt aus dem japanischen und heißt übersetzt Karpfen. Es gibt viele verschiedene Zuchtformen dieses Fisches die sich in mindestens 16 Hauptvarianten und über 100 Unterformen unterteilen. Je nach Zuchtform und Qualität erzielen Kois bei Liebhabern außerordentlich hohe Preise. Kois sind mehr als nur bunte Fische, für viele Besitzer sind sie Haustier, Kamerad und Freund und lassen sich auch gerne streicheln.

Voraussetzungen bei der Zucht

Um die optimalen Voraussetzungen für eine gute Gesundheit dieser Fische zu gewährleisten, ist es wichtig schon bei der Planung des Teiches und der Filteranlage die ganz eigene Welt der Kois zu berücksichtigen. Ziel hierbei ist es, die Biologie des Teiches richtig aufzubauen. Eine ausreichende Grundabsaugung mit Gefälle, steile Wände und halbe Beschattung sind wichtig. Die Pflanzenzone mit z.B. Rohrkolben, Binsen und Blutweiderich trägt ihren Teil zum Nährstoffkreislauf bei. Auch Algen haben im Teich ihre Existenzberechtigung. Kieselalgen sind beispielsweise die Nahrungsgrundlage für Rädertierchen und Wasserflöhe, die wiederum als Nahrungsgrundlage der Jungfische dienen.





Einsatz von EMa als Katalysator

Besonders wichtig für die gesunde Zucht von Kois ist es, zu gewährleisten, dass der Sauerstoffgehalt des Wassers nicht unter 50 % des Sättigungswertes abfällt. Sauerstoffmangel im Teich ist ebenso gefährlich wie Sauerstoffmangel in der Filteranlage, was zum Ersticken der Filterbakterien führt. Dadurch wird die Filterleistung reduziert und das Wasser wird zusätzlich durch die Verwesungsprodukte der toten Bakterien belastet. Es kommt zur Freisetzung von Ammonium/Ammoniak und Nitrit und der Sauerstoffgehalt im Wasser reduziert sich. Erstickende Filter sind häufig die Ursache einer empfindlichen Schädigung von Fischbeständen. Um dem entgegen zu wirken ist es sinnvoll, Ammonium bereits im Teich abzubauen und nicht erst im Filter. Gelingt dies, kann auch die Förderleistung der Pumpen heruntergefahren werden. Durch den Einsatz von EMa ist es möglich, den Ammonium- und Nitritgehalt stark zu reduzieren. Die Mikroorganismen wirken wie ein Katalysator für die Biologie im Teich.

EMa baut Ammonium ab

In einem konkreten Fall lag der Ammoniumwert vor der EMa Anwendung zwischen 0,1 und 0,3 mg/l. Durch den Einsatz von EMa war schon nach drei Tagen kein Ammonium mehr nachweisbar. Besonders interessant ist die starke Abnahme der Kolonienzahl vor und nach dem Filter, wobei sich diese nach dem Filter um das bis zu fünffache reduziert hat.
Besonders bei beheizten Innenbecken kommt es häufig zu Geruchsproblemen, da die Tiere auch in den Wintermonaten noch an Größe zunehmen sollen und deshalb stark gefüttert werden. Nach Beobachtungen von EM Anwendern wird die Geruchsentwicklung durch den Einsatz von EMa verhindert, wobei sich das zusätzliche Aufsprühen von EMa auf die Wasseroberfläche besonders bewährt hat. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass sich durch den Einsatz effektiver Mikroorganismen auch das Reinigungsintervall der Filteranlagen hinauszögert.

Fazit

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich EMa als Filterstarter vor der Erstfütterung, als Katalysator für die Teichbiologie, als Verdränger von fäkalen Bakterien und als Schutz vor Scheuern der Fische bewährt hat. Die Effektiven Mikroorganismen sorgen für einen sehr guten Abbau von Ammonium und Nitrit und erhöhen den Sauerstoffgehalt im Wasser.

Anwendung von EMa

Am besten man beginnt mit der Anwendung von EMa noch vor der ersten Fütterung im Frühjahr bei einer Wassertemperatur ab 12 Grad.
Als Erstbeimpfung empfiehlt sich 1 Liter EMa auf 5 m³ Teichwasser. Der Teich muss in dieser Phase gut belüftet werden, da die Bakterien sich zuerst an anaeroben Abbauprodukten wie Schlamm und Ammonium zu schaffen machen, was zu einer erhöhten Sauerstoffzehrung im Wasser führt. Danach sollten monatlich etwa 1 Liter EMa auf 10 m³ dosiert werden.

(Quelle EM Journal)
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